Das Berlinprojekt möchte sich nicht nur für unsere Stadt engagieren, sondern auch in der Welt helfen. In der Hauptstadt San Salvador des mittelamerikanischen Staates El Salvador unterstützen wir ein christliches Kinderheim: "La Casa de mi padre" - "Das Haus meines Vaters". Seit 2002 kümmert sich dieses von Christen geführte Heim um bedürftige kleine Geschöpfe: Kinder, deren Eltern gestorben sind, Kinder, die ausgesetzt oder die zu Hause misshandelt wurden.

Derzeit werden 36 Kinder von zwei Pflegeelternpaaren sowie von Ärzten, Kinderkrankenschwestern und Nachhilfelehrern betreut - alles finanziert mit Spenden. Weitere Hilfe ist nötig: durch Gebete, durch Spenden oder durch aktive Mitarbeit vor Ort, z. B. als Krankenschwester, Arzt oder Lehrerin. Rocio und Thorsten Alsleben vom Berlinprojekt kennen das Kinderheim persönlich und haben enge Kontakte zu der Leitung. Rocio kommt selbst aus El Salvador. Wer Fragen hat oder helfen möchte: rocio@berlinprojekt.com. Auch kleine Spenden können nützlich sein. Schon mit 100 Euro finanziert man z. B. das Monatsgehalt einer Küchenhilfe. Spenden bitte an die übliche Kontonummer des Berlinprojekts mit dem Betreff: "Spende: El Salvador". Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage des Kinderheims:
www.mfh-elsalvador.org

El Salvador liegt in Mittelamerika neben Honduras und Guatemala. Das Land ist etwa so groß wie Hessen und eines der kleinsten lateinamerikanischen Länder. Gleichzeitig ist es mit mehr als 7 Millionen Einwohnern das am dichtesten besiedelte Land. Es ist sehr arm und hat eine der höchsten Kriminalitätsraten weltweit. Jeden Tag werden im Durchschnitt 10 Menschen ermordet. Unter diesen schlimmen Umständen leiden vor allem die 2,7 Millionen Kinder: Mehr als die Hälfte von ihnen ist unterernährt. Täglich werden 13 Kinder von ihren Eltern ausgesetzt, manche werden in Jauche-Gruben gesteckt oder einfach auf den Müll geworfen. Viele Kinder bzw. Teenager werden zur Prostitution gezwungen: 35 Prozent der Prostitutierten sind zwischen 13 und 17 Jahren alt.